
© Techau Verlag 2011
Booklet zur CD
Das trommelnde Metronom
Wie bei einem herkömmlichen Metronom ist die Hauptaufgabe, eine genaue Orientierung im Pulsschlag zu geben. Daher wurden bei der Aufnahme die Musiken recht ,gerade" (genau im Pulsschlag) gespielt. Das lässt Raum für selbst gestaltete Spannungsbögen. Das Tempo ,Metro 60" heißt traditionell M.M.= 60 (Mälzels Metronom) und entspricht der Angabe 60 bpm (beats per minute) oder 60 Schläge in der Minute.
Neben der Verwendung als Metronom sind Zusatzaufgaben möglich:
Metro 60
Die Schläge des Metronoms werden von einem langsamen Puls (Halbe) und einem schnelleren (Achtel) begleitet.
Das Metronom ist in der Abfolge „8 Takte spielen, 8 Takte pausieren" zu hören. Jeweils
in der zweiten Hälfte der drei 32-
Metro 70
Das Metrum wird hier durch ein 4-
Jedes zweite Pattern wird durch weitere Instrumente und rhythmische Motive ergänzt. Alle Motive werden am Schluss zusammengeführt.
Metro 80
Das Metronom erklingt zu einem einfachen Schlagzeug-
Im Mittelteil wird über 16 Takte der Pulsschlag von einem rhythmischen Motiv abgelöst.
Metro 90
Zunächst übernimmt die Bell (Glocke) die Aufgabe des Metronoms, ergänzt durch ein Bongomotiv. Nach dem ersten Drittel kommt ein Schlagzeug hinzu.
Das Bongomotiv wiederholt sich dreimal in einem Muster von 8 Takte spielen, 8 Takte pausieren, dann dreimal 16/16 Takte.
Metro 100
Der Metronomschlag wird von der Bassdrum anfangs genau eingehalten, dann variert. Cabasa bzw. Becken spielen Achtel.
Später kommen zwei rhythmische Motive hinzu: Zunächst Toms, dann eine Figur auf der
Snare und mit Holz-
Metro 110
Der Metronompuls ist auf den Zählzeiten 2 und 4 zu hören, gespielt von einer Bell im Wechsel mit Claves. Dazu spielt eine große Trommel.
Diese beginnt zunächst im Pulsschlag. Später wird das Spiel rhythmisch freier. Dies ergibt zusammen mit einer im Offbeat geschlagenen Bell ein reizvolles rhythmisches Geflecht, das das Empfinden für Timing manchmal auf die Probe stellt.
Metro 120
Die ersten 2½ Minuten sind von einem Metronom und sparsamen Akzenten geprägt. Später kommen tiefe Trommeln hinzu und spielen einen Groove, der an ,Native Indian Drumming" erinnert.
Metro 130
Der Pulsschlag ist in den Schlagzeug-
Metro 140
Der Puls wird auf Bongos gespielt und zunehmend verziert. Im Mittelteil kommt ein
Schlagzeug hinzu. Anschließend wird der Bongo-
Metro 150
Eine Studie in Polyrhythmik: Insgesamt 11 verschiedene Taktarten und Phrasenlängen werden übereinandergelegt (z.B. 4/4, 3/4, 7/4, 4/2, unterschiedliche Phrasenlängen wie alle 6 Takte 1 Schlag).
Übergeordnet ist allerdings ein Viervierteltakt und eine symmetrische, gradzahlige Taktstruktur.